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Freitag, 6. Februar 2015

© Floria Schlicker - 2014 - 'schizophrenic'



" Die schmerzende Zerspaltung, dennoch verschlungen in Schneckenförmigen Häusern auf deren Dächern das Eis schmilzt und im nächsten Moment wieder vereist, kann man das Unmögliche einmal von einem anderen Standpunkt betrachten und nicht in einseitiger Freude auf diesem komplexen Konstrukt herumtrampeln als wäre die Besonderheit gänzlich ausgelöscht. Mit dem schauenden Auge genauestens betrachtet stößt man vielleicht auf den Ausdruck der innewohnenden Geborgenheit, aber dennoch mit dem sehendem Auge, in flüchtig sprunghafter Gedankenlosigkeit, harsch betrachtet und am Ende am Boden einer völlig anderen Ebene verstanden, führen solche Abstraktionen in die amüsantesten Gebilde. Und nun bestaune einer mal ein solches Gebilde, wie kann es so rund und doch überall in ungehaltener Vielfalt eckig und kantig sein, ähnlich wie ein spitz-läufiger Meeresstern der in langsam kreisender Ruhe nach Selbstverwirklichung strebt? Wie kann es sein dass das Wässrige in der Härte einen Übergang finden kann, wo doch die gesamte Kontradiktion in einem Prozess vorschneller Entscheidungslinien seinen Anfang findet? Die beiden Fragen, nun in absehbarer Zeit gestellt, werden nicht beantwortet, da sich in ihnen keine in sich schlüssige Antwort verbirgt, sondern die rhetorische Mittellosigkeit mich zu einer solchen Entscheidung getrieben hat."

M. 

F.

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