Blog-Archiv

Freitag, 20. März 2015

S C H N E  LL  E   W O  CH  E N 


Für die Unregelmäßigkeit und schleppende Berichterstattung meiner Ideen, meines Alltages und der Inspiration muss ich mich im ersten Schritt dieses Postes erstein mal entschuldigen. Durch viele andere Aktuelle und leider primär wichtigeren Projekten in meinem derzeitigen Dasein, ist es mir nicht möglich meine Gedanken in regelmäßigen Abständen hier nieder zuschreiben. Da ich Heute, am Tag der Sonnenfinsternis, Luft zum Schreiben habe und auch keine Versäumnisse verzeichnen will, widme ich meinem heutigen Eintrag besonders den Dingen die mich in letzter Zeit beschäftigt haben, die aber leider ein bisschen auf der Strecke geblieben sind und die mich parallel begleitet haben. Schon seit längerer Zeit sammle ich verschiedene Inspirationen und Ideen die sich mit den Themen Architektur, Wohnen, Lofts, Inneneinrichtungen, auseinandersetzen. Da ich einen ganz bestimmten Geschmack und ein bestimmtes Auffassen gegenüber Design und Stil hinsichtlich Inneneinrichtung und Architektur habe, wird sich in den folgenden vorgestellten Bildern zeigen, dass die Form- und Farbgebung, sowie die Konstellation einzelner Elemente sehr ähnlich sind, aber sich meist der Ort, die Art und Weise komplett verschieden den anderen Bildern entgegen stellt. 
Hier nun erstmal ein Überblick der Dinge, die ich derzeit als für mich ästhetisch und ansprechend empfinde. 











































M.


Donnerstag, 19. Februar 2015




Creativity la créativité δημιουργικότητα la creatività 創造性              creatividad творчество kreatywność kreativnost रचनात्मकता kreativitet   a kreativitás  tvořivost tvorivosť


 K R E A T I V I T Ä T
Quelle/ Bild: Peter Lindbergh

"Kreativität ist die Basis des „Selbstausdruckes“ . Warum besitzen angeblich manche Menschen mehr Kreativität als andere und warum können sich andere nicht genügend öffnen, um ausdrücken zu können wer sie sind?
Das Schaffen ist immer die Geburt von bestimmten Dingen, geschöpft aus der Kreativität und eine bestimme Sache kann nicht aus dem Nichts entstehen. Wenn also jemand etwas schafft und kreiert, ein Bild malt, ein Gedicht schreibt, oder etwas fotografiert (hier natürlich eher der künstlerischen Ebene überschrieben), stammt die Kreativität immer aus einem Gefühl, einer Emotion, einer Idee und schlussendlich dieser Kombination, die aus der Gesamtzahl aller Erfahrungen und Perspektiven, sozusagen wiedergeboren und somit dargestellt werden.
Kreativität ist das Verlangen sich selbst auszudrücken und um Erfahrungen und Eindrücke in einer bestimmten Art und Weise, nicht zwingend künstlerisch natürlich, zu formulieren. Unser 'Reservoir' an Erfahrungen, Träumen, Sehnsüchten, unseren Experimenten die Extremität verschiedenster Dinge bis auf äußersten Grade zu provozieren und die Mischung aus dem „Was war“, „Was ist“ und „Was könnte sein“, sind in der kreativen Arbeit ein fester Bestandteil des Prozessen und auch letztendlich natürlich des Produktes. Ich denke nicht dass man es lernen kann, es ist eigentlich etwas was sich entwickelt. Die intensive Erkenntnis und Wahrnehmung von allem, macht dieses Reservoir zu einem Ganzen.
Manche Menschen haben ein starkes inneres Verlangen zu schaffen und sich selbst auszudrücken. Andere interessiert mehr das Reflektieren um verschiedene Sachverhalte, soziale Beziehungen und den Menschen an sich zu analysieren. Manche Menschen haben auch binäre Stellungen und gehen nicht nur in das eine oder andere Extrem. Aber am Ende kann jeder kreativ sein. Manchmal ist das einzelne Individuum lediglich gefragt wie gewillt es ist, tiefer in eine Materie der kreativen Umgestaltung seines Reservoirs zu steigen." Peter Lindbergh
M. 

Montag, 16. Februar 2015

Listen to that song while u read that text


Parallele Seitenlinie



Menschen kommen und gehen, Geschichten werden geschrieben und wieder in die Vergessenheit abgeschoben.
Tag ein Tag aus, Nacht ein Nacht aus werden durch unsere umgebende Welt kleine Wege, Schritte, Taten und Visionen vollbracht. Wünsche werden zur Realität,  Schritte in die richtige Richtung getätigt. 
Wenn man das Ganze einmal im Zeitraffer sich selbst reflektierend betrachtet, wie in einem kleinem Film in dem wir Ampeln schnell von Grün auf Rot und wieder zurück schalten sehen, die Autos schnell durch die bunt erleuchteten Städte oder verlassenen Straßen von Einöden flitzen sieht, dann vermag jeder seinen kleinen manchmal zarten manchmal mit tiefen Fußabdrücken hinterlassenen Weg, zu erkennen. 
Ich persönlich sehe immer wieder Menschen kommen und gehen, teilweise bereichern sie für eine kurze Zeitstruktur meine Leben, mal über längeren und mal über kürzeren Zeitraum. 
Mein ganzes Leben jedoch und damit sollte ich zu sehr wenigen glücklichen Menschen auf dieser Welt zählen, begleitet mich eine Spur direkt neben mir welche mich immer beständig in paralleler Form, begleitet.
Wenn man solch eine Person in seinem Leben hat wird es von Tag zu Tag schwerer den Gedanken der Verabschiedung eines Tages zu bewältigen. 
Auch wenn wir nur von der hiesigen Dimension sprechen.
All diese wunderbaren Geschichten welche wir zusammen schreiben, all unsere Eindrücke Abenteuer, Gefühle, welche jeder von uns erlebte, wo jeweils immer der andere war, möchten wir hier für euch festhalten.
Dieser Blog soll von einer tiefen Freundschaft erzählen, einer Freundschaft welche unvorstellbare Geschichten bereits durchlebte und in Zukunft auch noch von verrückteren Abenteuern erzählen soll. 
Ich würde behaupten das wir durchaus nicht normal sind, unser kritischer Blick, unser Hang zur Philosophie und vor allem der große Wille zum Frei sein, das Erleben des einen Momente in dem wir wunschlos glücklich über den Dächern einer Stadt im Sonnenuntergang der Wüste oder beim wilden Feuertanz in verlassenen Dörfern befinden. Und genau hiervon möchten wir erzählen, von unseren Inspirationen, Ideen, Erlebnissen die unser  ständiges Leben reflektieren, weiser werden lassen und die Welt für uns aus einem, vielleicht sollte man besonderem Blickwinkel, beschreiben lässt.
F.

Sonntag, 8. Februar 2015


B A L K A N 


Gestern Abend sind wir durch Zufall auf eine Balkan Party in Hamburg gestoßen. Der eigentliche Plan war es eine andere Veranstaltung zu besuchen, doch da wir uns im Ort geirrt hatten, landeten wir schlussendlich auf einer riesigen Balkan Party. Die Veranstaltung fand im Hamburger Bunker, genauer im 'Übel und Gefährlich', einem alten Betonbunker aus Kriegszeiten, statt. Zuerst wird man mit einem Aufzug direkt zum Geschehen bis ganz nach oben gefahren und man kann schon während der Fahrt nach oben die immer näher kommenden lauten Bässe spüren. Wenn man dann angekommen ist, öffnet ein 'Aufzugguide' die Türen und es geht los. Man stürzte sich in die wild tanzende Menge und sofort hatte man den Drang mitzutanzen.  An der Wand hing eine Leinwand auf der ein Video mit den typischen Balkantänzen abgespielt wurde. Um zu tanzen braucht man nicht unbedingt besondere Tanzskills, jeder findet zu den schnellen rhythmischen Klängen seinen eigenen Tanzstil und man kann sich der Musik schnell anpassen. Da wir leider schon etwas müde waren, war für uns die Veranstaltung nach zwei Stunden intensivem Getanze und enthusiastischem Geschwinge unserer Gliedmaßen wieder vorbei. Da ich noch nie eine derartige Party besucht hatte und nur aus Erzählungen wusste wie viel Spaß es macht zu traditioneller Balkanmusik zu tanzen, war der Abend für mich wirklich spannend und spaßig und das war sicherlich nicht der letzte Balkan Abend auf dem ich war. 
Die Balkan Musik, oder die serbische Brass-Musik ist übrigens im 19. Jahrhundert in Serbien entstanden und wurde international als eine Form der Blasmusik, hinterlegt mit Gesängen und einer meist schnellen Taktart, bekannt und populär.





M. 



Samstag, 7. Februar 2015


                                                                         

      


Mit welcher Selbstbeherrschung manch einer sich selbst einen bedeutenden und erschreckend echten Faden durch die herrschenden Wogen macht und in welcher Grundlage gesprochenes meist doch nur als ein unsäglich unausgesprochenes etwas, vor unserem mitgeteiltem Gerede steht ist beängstigend, zumal der Lauf der Dinge nicht immer dem entspricht was man unter einer freien Reflexion seines eigenen Ichs versteht. Die Frage nach dem Warum wird hier noch allzu oft auftauchen und man wird nicht anders können als den triefenden, schweren und kalten Gesichtern der herrschenden Dürrphase nachzugeben, mit dem Ziel die Erde immer weiter aufrecht in den niemals endend exodierenden Prozess stürzen zu lassen. Mit Erde ist hier nicht das Große ganze gemeint, welches in unglaublicher Berechnung einen Jahrmillionen langen Weg hinter sich hat, sondern das Menschliche, unglaublich Kleine, fast nicht dagewesene auf dieser kurzen Zeitfrequenz. Um zu begreifen das man sich als ein Teil dieses fast nicht existierenden einen Sinn hinter der scheinbaren Sinnlosigkeit unseres Daseins erklärbar zu machen scheint, ist absurd und um genau zu sein auch nicht nötig.  

M.